QUALITÄT

gomma

Um die Konstanz und die Qualität der Produktion zu garantieren, setzt Marconigomma einen Plan mit Standardkontrollen um: rheometrische Kontrolle jedes einzelnen Produktionsloses, Prüfung der Härte, Dichte und Viskosität. Um den besonderen Bedürfnissen der Kunden entgegenzukommen, ist es auf Anfrage auch möglich, diesen Kontrollplan durch weitere Kontrollen zu ergänzen, die durch modernste  Prüfinstrumente möglich gemacht wurden. Marconigomma hat außerdem ausgezeichnete Kontakte zu zertifizierten, externen Labors, mit denen es auch alle nicht innerbetrieblich durchführbaren Analysen gemeinsam verwirklichen kann.  Ein weiteres Merkmal, das unser Unternehmen auszeichnet, sind die äußerst kurzen Zeiten der Reaktion auf Meldungen seitens der Kunden, um jedes beliebige Problem zu lösen, das bei der Verwendung auftreten kann, und die Garantie eines effizienten, maßgeschneiderten Nachverkaufsservice. Im Gummisektor gibt es einige wichtige Vorschriften, denen die Herstellerfirmen entsprechen müssen. Marconigomma verhält sich diesbezüglich folgendermaßen:

Unser Unternehmen sorgte dafür, die von der EG-Verordnung 1907/2006 (REACH) verlangten Erfüllungen in die Tat umzusetzen.
Da wir nachgelagerte Benutzer sind, können wir uns hinsichtlich der Registrierung der Rohstoffe auf unsere Lieferanten verlassen. Wir verpflichten uns, mit ihnen in Kontakt zu bleiben und Sie über den Verlauf der nächsten Phasen zur Erfüllung der Vorschriften der Verordnung auf dem Laufenden zu halten.
Marconigomma überwacht ständig die Aktualisierung der Kandidatenliste der ECHA (einzusehen bei http://echa.europa.eu/it/candidate-list-table ).
Wir erinnern ferner daran, dass es sich bei allen in der Liste der ECHA angeführten Stoffe um besonders gefährliche Stoffe (CMR, PBT und vP-vB) handelt, für die die Richtlinien die Verpflichtung zur Anzeige in den betreffenden Sicherheitsdatenblättern auferlegen, falls sie in einer Konzentration von mehr als 0,1% vorhanden sind.
Das eventuelle Vorhandensein von SVHC in unseren Mischungen in einer Menge von mehr als 0,1% wird deshalb in der Zusammensetzung angegeben, die im betreffenden Sicherheitsdatenblatt erscheint.

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Das Initialwort CLP (Classification, Labelling and Packaging) gibt die Verordnung (EG) 1272/2008 zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen an, die am 20. Januar 2009 in Kraft trat. Es wurden spätere Termine festgelegt, innerhalb derer die Industrie die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen der CLP-Verordnung anzupassen hat. 
Die CLP-Verordnung ersetzt nach und nach die Richtlinie über gefährliche Stoffe (67/548/EWG, nachfolgend DSD genannt) und die Richtlinie über gefährliche Zubereitungen (1999/45/EG, nachfolgend DPD genannt). Was unseren Anwendungsbereich betrifft, müssen die Gemische (zuvor in der DPD als Zubereitungen bezeichnet) bis zum 1. Juni 2015 in Übereinstimmung mit der Richtlinie 1999/45/ EG eingestuft werden. 
Die Einstufung gemäß der CLP bleibt bis zu jenem Zeitpunkt eine freiwillige Option. Ab 1. Juni 2015 ist die CLP die einzige gültige Vorschrift zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen. Folgende Ausnahmen sind vorgesehen: Bei den vor dem 1. Juni 2015 auf den Markt gebrachten Gemischen, für die die Pflicht zur Neukennzeichnung und Neuverpackung gemäß Art. 61, Absatz 4, der CLP-Verordnung nicht gilt, muss das Sicherheitsdatenblatt vor dem 1. Juni 2017 nicht durch ein den Vorschriften von Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 453/2010 entsprechendes Sicherheitsdatenblatt ersetzt werden.

Marconigomma ist im IMDS (International Material Data System) eingetragen und kann daher den Kunden nach Anforderung die Daten seiner Mischungen über das System senden, in Übereinstimmung mit der Richtlinie 2000/53/EG und mit der GADSL-Liste (Global Automotive Declarable Substance List)

Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (italienisch: IPA, englisch: PAH, deutsch: PAK) sind als Verunreinigungen vor allem im Industrieruß enthalten, der zur Herstellung der Mischungen verwendet wird. 
Einige Komponenten der Familie der polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe wurden als "wahrscheinlich krebserregend für den Menschen" eingestuft. Je nach den besonderen Bezugsnormen wurden einige PAK in verschiedene Listen (EPA, REACH, GADSL) aufgenommen. Die europäische Gesetzgebung sieht vor, dass diejenigen Stoffe, die mehr als 0,1% (1000 ppm) jeder Kombination der in der Richtlinie 67/578/EWG verzeichneten PAK enthalten, als R45 (krebserregend) zu kennzeichnen sind. Auf der Grundlage dieser Grenzen muss keine von uns hergestellte Mischung aufgrund des Gehalts an Industrieruß als R45 gekennzeichnet werden.